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Warum Sardinien anders ist –

und du das lieben wirst


Wenn wir mit Menschen sprechen, die zum ersten Mal nach Sardinien reisen, hören wir oft Sätze wie: „Ich suche ein charmantes kleines Hotel direkt am Strand mit Pool, zu Fuß erreichbar vom Ort aus, bitte nicht zu touristisch, aber auch nicht zu ruhig.“


Und dann dürfen wir sagen: Willkommen auf Sardinien. Es ist anders hier. Und genau das ist seine größte Stärke.



Sardinien ist kein zweites Mallorca – und will es auch nicht sein


Auf den ersten Blick teilen beide Inseln viele Gemeinsamkeiten: mediterranes Klima, traumhafte Strände, leichte Erreichbarkeit. Aber wer glaubt, Sardinien sei so etwas wie "Mallorca in unberührter Art", wird schnell feststellen: Sardinien spielt in seiner ganz eigenen Liga.


Hier gibt es keine durchgestylten Beachclubs im Minutentakt, keine durchgehenden Strandpromenaden mit Shops und Restaurants, keine "Zentren des Tourismus" wie an anderen Mittelmeerzielen. Die Insel ist geprägt von kleinen Ortschaften, oft ein paar Kilometer vom Meer entfernt, mit einer gewachsenen Struktur, die sich an der Natur und nicht an touristischen Erwartungen orientiert.


Viele Unterkünfte sind familiengeführt. Luxushotels existieren, aber nicht in Massen. Wer hierherkommt, ist eingeladen, nicht nur eine schöne Kulisse zu konsumieren, sondern sich auf ein Lebensgefühl einzulassen, das weniger "Urlaubsinszenierung" und mehr Echtheit bedeutet.


✅ Und genau das macht Sardinien für viele so besonders: kein durchgetaktetes Ferienerlebnis, sondern Raum für echte Entdeckungen.



Marina von Alghero, Sardinien
Alghero - durch sein katalanisches Erbe einer der wenigen Orte, der Altstadt, Promenade und Strand fussläufig verbindet

Ein Haus am Strand mit Pool und Ort in Laufweite? Ein Mythos.


Viele Reisende haben eine klare Vorstellung vom perfekten Urlaub: morgens vom Hotelzimmer barfuß zum Strand, abends flanieren, shoppen, essen gehen. Vielleicht noch ein Pool mit Meerblick, alles fußläufig erreichbar. In Sardinien ist das eher die Ausnahme als die Regel.


Die Insel ist weitläufig, zersiedelt, von Natur durchzogen. Der Reiz liegt in der Vielfalt der Landschaft und nicht in der urbanen Verdichtung. Das bedeutet:


  • Viele Strände sind in Naturzonen eingebettet und mit dem Auto oder zu Fuß durch Pinienwälder erreichbar.


  • Poolanlagen sind oft Luxusunterkünften vorbehalten, der Standard sind naturnahe Ferienwohnungen.


  • Ortszentren sind gemütlich, aber klein – oft mit einem Supermarkt, einer Bar, einem Wochenmarkt.


✅ Unser Tipp: Wer das Meer in Sardinien sucht, findet es. Aber selten direkt vor der Terrassentür – sondern als Belohnung nach einem kleinen Weg durch die Macchia.



Li Cossi Strand, Sardinien
Spiaggia Li Cossi nahezu menschenleer im April oder Anfang Mai

Warum Sardinien anders ist: Die Insel denkt im eigenen Rhythmus


Sardinien hat seinen eigenen Takt. Die Menschen hier leben nicht nach touristischer Hochsaison, sondern nach Tradition, Klima und Gemeinschaft. Deshalb schließen viele Restaurants im Winter, auch manche Supermärkte machen Siesta. Selbst im Oktober kann es sein, dass euer Lieblingslokal plötzlich Betriebsferien macht.


Für viele Urlauber:innen ist das ungewohnt. Kein durchgehender Betrieb, kein allzeit verfügbares Entertainment. Dafür aber Raum für:


  • spontane Begegnungen


  • leere Strände


  • Gespräche mit Einheimischen


  • tieferes Erleben der Natur


✅ Wer sich darauf einlässt, erlebt Sardinien, wie es wirklich ist: ehrlich, langsam, pur.



Blick vom Monte Nieddu, Sardinien
Blick vom Monte Nieddu über die Buchten von San Teodoro bis zum Tavolara

Sardinien ist riesig – und extrem vielseitig


Mit über 24.000 km² ist Sardinien etwa so groß wie Bayern. Die Dimensionen werden oft unterschätzt: Wer glaubt, morgens in Olbia zu frühstücken und mittags in Alghero zu baden, wird mit 2,5 Stunden Fahrtzeit überrascht.


Was Sardinien so besonders macht, ist die Unterschiedlichkeit seiner Regionen:


  • Nordosten: weiße Sandstrände, familienfreundlich, touristisch gut erschlossen


  • Westen: wilde Küste, alte Minenorte, authentisches Sardinien abseits der Masse


  • Inselinneres: tiefe Schluchten, kleine Bergdörfer, traditionelle Lebensweisen


  • Süden: weiter Blick, flache Strände, charmante Städte wie Cagliari oder Pula


✅ Warum Sardinien anders ist? Weil du an einem Tag Meeresrauschen, Ziegenklingeln und Bergstille erleben kannst.




Die Geschichte Sardiniens ist einzigartig


Sardinien war nie einfach "Teil von Italien". Die Insel war phönizisch, römisch, spanisch, piemontesisch – aber immer auch eigen. Die Sarden sprechen eine eigene Sprache (Sardu), feiern ihre Feste mit Stolz und bewahren Rituale, die oft Jahrhunderte alt sind.


Die archäologischen Zeugnisse – allen voran die mysteriösen Nuraghen – gehören zu den ältesten erhaltenen Bauwerken Europas.


✅ Wer Sardinien wirklich verstehen will, muss zuhören, schauen, schmecken, riechen. Und sich überraschen lassen.



KOnzert an der Cala DAmbra, SArdinien
Konzert direkt am Meer im L'Esagono an der Cala D'Ambra (die Aperitivo-Konzerte finden jedes Jahr von Mitte Juni bis September statt)

Hauptsaison auf Sardinien: lebendig, sonnig & voller Energie


Oft wird die Hauptsaison (Juli & August) in Reiseblogs nur kritisch beleuchtet: voll, heiß, teuer. Ja, das kann stimmen. Aber: Die Hauptsaison auf Sardinien hat auch ihre ganz eigene Magie.


  • Das Leben spielt sich draußen ab.


  • In den Bars wird bis Mitternacht gelacht, geplaudert, gespielt.


  • Überall finden Dorffeste, Konzerte, lokale Märkte statt.


  • Das Meer glitzert in Postkartenfarben und hat Badewannentemperatur.


Wer das Leben sucht, das Pulsieren, die volle Energie Sardiniens – der sollte sich nicht von den Temperaturen abschrecken lassen. Sondern siesta-tauglich reisen, früh schwimmen gehen und sich vom Rhythmus treiben lassen.


✅ Für Familien, Badeliebhaber:innen und Menschen mit einem Hang zum mediterranen Sommerleben ist die Hochsaison genau richtig.



Wanderung zum Capo Figari, Wanderungen Sardinien
Wanderung hinauf zum Capo Figari, vor allem im Frühling und Herbst ist Sardinien perfekt für Wanderer

Warum du Sardinien trotzdem (oder gerade deshalb) lieben wirst


Vielleicht findest du hier nicht dein typisches Urlaubssetting. Kein Hotel direkt am Strand. Keine Promenade mit Lichterketten. Kein All-inclusive.


Aber du findest:


  • einen überraschend ehrlichen Ort,


  • Menschen, die dir wirklich begegnen,


  • Landschaften, die atmen lassen,


  • und ein Gefühl, das bleibt.


Sardinien braucht Offenheit. Neugier. Und das Ja zu einem anderen Tempo. Aber dann wird es mehr als Urlaub. Dann wird es Erinnerung.



Was wir dir raten, bevor du buchst


  • 🌐 Recherchiere nicht zu viel – lass dich beraten.


  • 🚗 Plane mit Auto oder bleib bewusst an einem Ort.


  • 🛌 Sei ehrlich zu dir: Was brauchst du wirklich im Urlaub?


  • 🌿 Versuche nicht, alles zu sehen. Erlebe lieber ein Stück intensiv.



Isola Tavolara, SArdinien
Isola Tavolara, Wahrzeichen der Gallura und voller Natur und Geheimnissen

Fazit: Sardinien ist anders – und das ist gut so.


Wer Sardinien verstehen will, muss nicht alles planen, aber alles zulassen. Die Insel funktioniert nicht wie andere Urlaubsziele. Und vielleicht ist genau das die Einladung, nach der du gesucht hast.


Denn: Es gibt nicht das eine Sardinien. Es gibt dein Sardinien.



📍 Deine Sardinien-Reise beginnt mit Klarheit


Wir helfen dir herauszufinden, welches Sardinien zu dir passt. In unserer 1:1 Urlaubsberatung nehmen wir uns Zeit für deine Fragen, deine Vorstellungen und deine Art zu reisen.


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Sonnige Inselgrüße,

Vicki & Gerry


Vicki & Gerry, Sardinien

Wer schreibt hier?

​Wir sind Vicki und Gerry aus Wien und haben 2022 beschlossen, unseren Traum auf Sardinien zu leben. Hier haben wir wieder zu uns selbst gefunden, unsere Sinne geschärft und eine neue Perspektive auf das Leben gewonnen. Unser Ziel ist es, die Kraft der sardischen Lebensweise mit dir zu teilen – damit auch du von den Geheimnissen der Hundertjährigen profitieren kannst.

Vicki arbeitet als Reiseleiterin vor Ort und begleitet jeden Sommer Reisegruppen und zeigt ihnen den Nord-Osten Sardiniens. Die Winterpause nutzt sie, um an ihren Buchprojekten zu arbeiten und zu schreiben.

Gerry ist dein Skipper und zeigt dir das traumhafte Tavolara Archipel. Im Winter werden zahlreiche neue Rezepte ausprobiert und Klassiker verfeinert, denn neben dem Meer, ist die Küche sein Revier. 

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